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Billard Karambol - Dreiband - Kozoom Interview

Blomdahl und Zanetti: Ein Blick in die Zukunft

Gepostet von am 8. April 2018

Blomdahl und Zanetti: Ein Blick in die Zukunft

kozoom
Marco Zanetti mit seinem Ausblick in 2018: Eine große Hoffnung, dass Dreiband ganz groß wird.

BZEN/BACKNANG - Das Jahr der Wahrheit wirft bei den Spielern, Organisatoren und Billard-Fans seine Schatten voraus. Die Billardwelt freut sich auf die neuen Herausforderungen, den prall gefüllten Terminkalender für 2018, die großen internationalen Turniere und das spektakuläre Wachstum bei den Preisgeldern. Raymond Ceulemans, die belgische Legende und Allzeit-Champion, kann einen ganzen Billardraum mit seinen Pokalen und Trophäen füllen, die er in seinen glorreichen Jahren gewonnen hat. Die Top-Spieler von heute werden bald den Kampf um die großen Geld-Events beginnen und sich einer goldenen Zukunft stellen. Der Ceulemans Cup, die Masters-Serie, das riesige New York Turnier wurden zusammen mit den Weltmeisterschaften und den Weltcups in den neuen UMB-Kalender aufgenommen.

Zwei Spieler mit einer großartigen Erfolgsgeschichte, vielen Weltmeistertiteln und Weltcupsiegen, beide aus der selben Generation, freuen sich auf die neuen Herausforderungen. Der Schwede Torbjörn Blomdahl (55) und der Italiener Marco Zanetti (55) stehen am Vorabend eines historischen Billardjahres. Im Kozoom-Interview geht es um die neuen Möglichkeiten, die Professionalisierung im Dreiband, die Fernsehpräsenz, die Rolle der Verbände und Organisatoren, den Aufstieg der neuen Generation und ihre eigene Zukunft. „Dieses Jahr ist ein wahrer Meilenstein für unseren Sport.“

FRITS BAKKER/KOZOOM - Wir sind weniger als einen Monat vom ersten Weltcup 2018 im türkischen Antalya entfernt. Wie war Euer  Beginn in das vielleicht wichtigste Jahr in der Geschichte des globalen Billardsports? Wir war die Winterpause, gab es Zeit für Entspannung und Urlaub?

MARCO ZANETTI - Nach vielen Turnieren und langen Reisen in den letzten Monaten 2017 habe ich mein letztes Turnier im Dezember in Hurghada gespielt. Dann gab es eine zweimonatige Pause, bevor ich die italienische Meisterschaft für Klubs gespielt habe. Dies war der bisher einzige Wettbewerb in diesem Jahr.

Nach Hurghada habe ich einen Monat gar nicht gespielt und habe viel Zeit mit meiner Familie verbracht, mich ausgeruht und die Batterien wieder aufgeladen. Jetzt trainiere ich wieder jeden Tag hier zu Hause.

TORBJÖRN BLOMDAHL - Nach Hurghada hatte ich Zeit für Skifahren, Urlaub mit meinen Söhnen, viel Ruhe und natürlich Training. Ich habe mich um einige persönliche Dinge gekümmert, die ich wegen aus Zeitgründen verschieben musste. Im Training spiele ich gern mit meinem Sohn Yannick. Er will sich verbessern und mag das Spiel mehr und mehr. Ich möchte ihn gerne trainieren. Ab und zu spiele ich im Klub in Stuttgart, dem ältesten Verein Deutschlands, denke ich. Ich war auf einem Empfang für das 125-jährige Jubiläum. Zu Hause habe ich keinen Billardtisch mehr. Wenn ich übe, gehe ich oft nach Korea oder in die Türkei.

KOZOOM/FB - Dem Jahr der Wahrheit ging eine Zeit der Verhandlungen unter anderem zwischen der UMB und Kozoom voraus. Wunderbare Pläne wurden ins Leben gerufen und präsentiert, das internationale Dreiband hat noch nie besser ausgesehen. Ihr seid beide erfahrene Profis. Wie seht Ihr den Beginn der neuen Ära?

TORBJÖRN BLOMDAHL - Es ist wirklich super für uns, dass wir nun so viele Turniere haben. Endlich. Ich bin wirklich sehr dankbar für das, was Herr Barki und Kozoom getan haben. Sie bringen uns eine neue Zukunft. Vielleicht wird es in den kommenden Jahrn noch besser. Wir brauchen das, so wie es jetzt sein wird. In den  Teams zu spielen ist zwar sehr lustig, aber Dreiband ist ein individuelles Spiel. Man muß sich nur Snooker anschauen. Hat es jemals im Fernsehen ein Liga-Spiel im Snooker gegeben?

MARCO ZANETTI - Wir können definitiv sagen, dass Dreiband auf ein höheres Niveau kommt und das dieses Jahr ein Meilenstein in unserem Sport ist. Ich bin sehr glücklich über das zunehmende Interesse am Dreiband und es ist wunderbar, in dieser späten Phase meiner Karriere nun eine Menge Herausforderungen zu haben.

KOZOOM/FB - Was könnt Ihr über die neuen Herausforderungen im Bezug auf Euer Alter sagen? Seid Ihr motivierter und ehrgeiziger als zuvor? Wie lange können sich Blomdahl und Zanetti noch an der Spitze halten? Fünf weitere Jahre, oder sogar zehn?

MARCO ZANETTI - Als ich jung war, so in den Dreißigern, dachte ich daran, mit dem Erreichen des 50. Lebensjahres aufzuhören. Jetzt bin ich 55 und ich kann sagen, dass mein Spiel besser ist als vor fünf oder zehn Jahren. Ich fühle viel Spaß und Befriedigung. Also werde ich keine neue Altersgrenze für mich definieren und werde weiter Billard spielen, solange es mir gefällt. Es ist eine große Ehre für mich, in diesem Alter auf Spitzenniveau zu sein und es hilft auch, jung zu bleiben. Ceulemans gewann seinen letzten Weltmeistertitel im Alter von 65 Jahren, also kann es durchaus noch 10 Jahr für Torbjörn und mich geben.

TORBJÖRN BLOMDAHL - Die Motivation ist die Gleiche wie immer. Und wie lange kann es gehen? Fünf Jahre hören sich schon gut an, wenn es dann gelingt. Der Wettbewerb ist sehr stark.

KOZOOM/FB - Die Konkurrenz in der Spitze ist in der Tat sehr heftig. Was macht Ihr, um möglichst noch fünf oder zehn Jahre oben zu bleiben und die neue Generation zu schlagen?

TORBJÖRN BLOMDAHL - Das Wichtigste, um vorn mitzuspielen ist es, in einem körperlich guten Zustand zu sein. Ich versuche viel zu trainieren. Laufen, Radfahren. Seit ein paar Monaten habe ich Probleme mit meinem Fuß, aber wenn ich wieder gut in Form bin, werde ich mein Training beginnen.

MARCO ZANETTI - Ich versuche permanent, mein Spiel zu verbessern. Ich fühle im Training, wie mein Geist arbeitet. Und ich bleibe auch körperlich fit. 

KOZOOM/FB - Die Top-Spieler haben natürlich den internationalen Kalender ständig im Blick, aber bisher gab es nur wenig Kommentare zu den Änderungen. Wie wird sich Euer Leben aufgrund des vollen Terminkalenders ändern? 

TORBJÖRN BLOMDAHL - Ich habe aufgehört in den Ligen in Holland, Belgien und Frankreich zu spielen. Seit einigen Jahren reise ich nach Asien und in die Türkei. Mein Leben wird sich mit diesem neuen Kalender nicht ändern. Wir lieben diesen Sport und sind bereit für neue Dinge. 

MARCO ZANETTI - Ich spiele in diesem Jahr in keiner Liga, deshalb werde ich mich nur auf die offiziellen UMB-Veranstaltungen konzentrieren. Ich werde nur ein paar lange Reisen haben, aber daran gibt es nichts auszusetzen.

KOZOOM/FB - Es gibt überall viel Optimismus. Was denkt Ihr über die neue Masters-Serie und den Ceulemans Cup?

MARCO ZANETTI - Alles hört sich sehr interessant und aufregend an und ich denke, dass es sich lohnt, die Masters-Serie in diesem neuen Format auszuprobieren. Der Ceulemans-Cup wird für unseren Sport die gleiche Bedeutung haben wie der Mosconi Cup im Pool. Aber erst nach dem Ende der kommenden Saison wird es möglich sein, die neuen Formate zu analysieren und zu kommentieren.

TORBJÖRN BLOMDAHL - Der Masters Zyklus kann sehr interessant werden, wir müssen das abwarten. Beim Ceulemans Cup kenne ich das Format noch nicht ganz genau, aber es sieht aus, wie der Ryder Cup, und das wäre sehr gut.

KOZOOM/FB - Die Außenwelt hat wahrscheinlich noch nicht das gesamte Ausmaß der kommenden Preisgelder berechnet. Wieviel kann ein Spitzenspieler in Top-Form an Preisgeld und Prämien verdienen? Kann man dazu seriöse Vermutungen abgeben?

MARCO ZANETTI - Wahrscheinlich wird der Sieger des McCreery Champion of Champions auch der Spieler sein, der das meiste Preisgeld gewinnt. Allein deshalb, weil es dort das größte Einzelpreisgeld gibt. Ich schätze, dass dieser Spieler mit einigen anderen Sieg und einer generell guten Saison auf 200.000 Euro und vielleicht auch mehr kommen kann.

TORBJÖRN BLOMDAHL - Ich habe die Preisgelder für die Masters-Turniere noch nicht gesehen, aber allein der New York Gewinner bekommt ja 200.000 €. Und mit einigen weiteren Gewinnen können es schnell 300.000 sein. Das sieht gut aus für die eingeladenen Spieler.

KOZOOM/FB - Nur wenige Spieler sind es gewohnt, unter dem Druck eines großen Preisgeldes aufzutreten. Wie gehen erfahrene Profis damit um? Habt Ihr einen Vorteil gegenüber den jüngeren Spielern, zum Beispiel, wenn in einem Finale 50.000  auf dem Spiel stehen?

TORBJÖRN BLOMDAHL - Ich glaube nicht, dass es mehr Druck geben wird, vielleicht sogar weniger. Denn auch die letzten Verlierer werden gut bezahlt. Der Unterschied zwischen jung und alt in einem Finale? Als ich jung war, hatte ich immer das Gefühl, dass ich gegenüber den älteren Spielern im Vorteil war. Mehr Druck? Es sollte eigentlich nicht so sein, aber ich will natürlich auch viel gewinnen.

MARCO ZANETTI - Alle Spieler werden in diesem Jahr sicherlich einen zusätzlichen Druck spüren. Der entscheidende Faktor ist wahrscheinlich nicht das Alter. Es gibt andere Aspekte, die eine Rolle spielen.

KOZOOM/FB - In den Verhandlungen gibt es zum einen die Seite der UMB und Kozoom und auf der anderen Seite die Spieler. Gibt es eine Grundlage, auf der man gemeinsam steht? Es gibt ja auch die MBA, die Spielervereinigung. Funktioniert es noch und wie wichtig ist es heute, vereint zu sein?

MARCO ZANETTI - Die Spieler Vereinigung existiert noch und der Vorstand besteht aus Gökhan Salman und Tayfun Tasdemir aus der Türkei, Dick Jaspers, Torbjörn und mir. Wir haben eine sehr gute Kommunikation und Atmosphäre unter uns. Auch für die UMB ist es wichtig, die Spielervereinigung als Gesprächspartner zu haben, anstatt die Meinung jedes einzelnen Spielers zu erfragen. Und es bsteht kein Zweifel, dass der Vorstand für die Spielergemeinschaft arbeitet. Wir haben ausgezeichnete Beziehungen zur UMB und zu Kozoom. Es läuft alles so, wie wir es uns wünschen und wir, die Spieler, wollen alle das Gleiche: Dreiband weiter zu entwickeln.

TORBJÖRN BLOMDAHL - Wir sprechen immer über aktuelle Dinge, wo wie auch jetzt, in Anbetracht der neuen Ära. Wir sind eine starke Gruppe und sprechen während der Turniere und sonst per Email und Telefon. Marco ist verantwortlich für die Information an alle Spieler.

KOZOOM/FB - Wie viele Spieler werden ab jetzt von ihrem Sport leben können? Wie viele wahre Profis gibt es heute und wie viele könnte es geben? Zehn, zwanzig jetzt? Wie weit kann der Sport wachsen?

MARCO ZANETTI - In Europa gibt es nicht mehr als 12-15 Spieler. Ich weiß nicht, wie viele Profispieler es in Korea, Vietnam, Mexiko und Südamerika gibt, daher kann ich da keine klare Antwort geben. Ich hoffe natürlich, dass diese Zahl in den kommenden Jahren größer wird.

TORBJÖRN BLOMDAHL - Ich kann die persönlichen Sponsorenverträge der Spieler nicht einschätzen. Ich bin vorsichtig, weil ich keine Ahnung habe. Vielleicht 30 in diesem Jahr. Ich möchte nicht raten.

KOZOOM/FB - Hat Billard in dieser Konstellation eine Chance oder bessere Chance, olympisch zu werden?

MARCO ZANETTI - Meiner Ansicht nach steht die neue Phase in der Entwicklung des Sports nicht in einer Verbindung zum olympischen Status. Unsere Dachorganisation, die WCBS und viele andere Faktoren sind sehr wichtig. Snooker ist in zwei Föderationen aufgeteilt, deren Beziehung zueinander nicht immer einfach sind. Pool und Karambol organisieren ihre Event in voller Unabhängigkeit voneinander. Nur einmal, aller vier Jahre, während der World Games, haben wir eine weltweite Organisation aller anerkannten Billarddisziplinen. Für mich bleibt es immer noch die größte Herausforderung, denn der olympische Status würde unseren Sport definitiv verändern.

TORBJÖRN BLOMDAHL - Ich bin nicht sehr optimistisch, aber das ist meine persönliche Meinung.

KOZOOM/FB - Was braucht der Billardsport weltweit und in dieser entscheidenden Phase, um weiter voran zu kommen und an Professionalität zu gewinnen? Was sollte getan werden, um die Aufmerksamkeit der Medien zu erweitern und diese Momente zu nutzen?

MARCO ZANETTI - Wir brauchen erfolgreiche Events und gute Verbindungen zu den Medien und den Sponsoren. In Korea, unserem aktuell wichtigsten Land, und im Rest der Welt, besonders in Europa. Und vor allem ein kooperativer Geist unter allen Offiziellen, ohne Eifersucht und interne Konkurrenz.

TORBJÖRN BLOMDAHL -Ich selbst bin sehr schlecht darin, die Billardwelt zu organisieren. Was wir als Spielergruppe tun können, ist, ein paar neue Ideen über Regeln, Spieldistanzen oder Preisgeldbeträge und -verteilung zu entwickeln. Und natürlich alle guten Initiativen unterstützen. Wir müssen eng mit der UMB zusammenarbeiten.

KOZOOM/FB - Werden die neuen Blomdahl’s, Zanetti, Jaspers, Caudron und Merckx in den kommenden Jahren nicht nur aus Asien kommen, sondern auch aus Europa und Südamerika?

MARCO ZANETTI - Es gibt viele potentielle Talente auf der ganzen Welt. Da kann man jetzt nichts dazu sagen. Man muß sich nur vorstellen, vor 40 Jahren, in den späten 70er, wenn jemand vorausgesagt hätte, dass bald Topspieler aus Schweden, Italien, der Türkei kommen und später aus Korea und Vietnam. Kaum jemand hätte das geglaubt.

TORBJÖRN BLOMDAHL - Ich habe immer noch das Gefühl, dass wir einige Topspieler in Europa finden können, aber im Moment scheinen sie aus Asien zu kommen.

KOZOOM/FB - Könnt Ihr Faktoren nennen, die den großen Plänen von UMB und Kozoom im Wege stehen?

TORBJÖRN BLOMDAHL - Wir alle kennen die Hauptziele für das globale Billard. Dies ist eine entscheidende Phase in der Entwicklung des Sports. Wir können jetzt keine Chance verpassen. Das Wichtigste ist, dass wir alle mit allen Verbänden auf der Welt zusammen arbeiten. Es gibt jetzt ein paar kleine Konflikte, zum Beispiel mit den koreanischen Turnieren. Ich habe vollstes Vertrauen in Farouk Barki und Kozoom, dass dieses Problem sehr bald gelöst wird.

MARCO ZANETTI - Die wichtigsten Faktoren werden eine größere TV-Präsenz sein und die Zusammenarbeit von Veranstaltern und nationalen Verbänden, Marketingunternehmen und Sponsoren. Das Ziel muß sein, dass alle zufrieden sind. Kozoom und die UMB haben die große Herausforderung, alle Parteien, die für die Zukunft des Dreiband arbeiten, in die gleiche Richtung zu sensibilisieren mit dem Ziel, den Sport größer zu machen. Sehr gute Kommunikation, Geduld und kluge Marketingsstrategien werden dazu benötigt.

KOZOOM/FB - Wie werden sich die neuen Entwicklungen auf das Spielniveau auswirken? Die Durchschnitte sind in den letzten Jahren bereits so spektakulär gestiegen. Wo endet das? Welche Erwartungen habt Ihr?

TORBJÖRN BLOMDAHL - Im Vergleich zu anderen Sportarten ist Dreiband auch keine Ausnahme. Was wir jetzt bekommen, ist eine sehr breite Spitze und ich denke, das wird noch eine Weile anhalten. Und eines Tages werden wir unseren eigenen Ronnie O’Sullivan haben, einen Spieler, der gewinnt, was er gewinnen will und wann er es will. Aber ich denke, das kann noch lange dauern.

MARCO ZANETTI - Die Durchschnitte der Top-Spieler während einer ganzen Saison werden wohl nicht mehr so stark ansteigen. Vielleicht haben wir eines Tages einen Turniersieger mit 3 Durchschnitt oder Partien mit 10 Durchschnitt. Vor 10 oder 15 Jahren war die Marke von 1,400 GD gut genug, um in den Top 20 zu sein. Das ist heute deutlich höher und in den nächsten Jahren wird auch 1,7 oder 1,8 nicht mehr reichen.

KOZOOM/FB - Könnt Ihr Talente von heute nennen, die in den nächsten 10 Jahren die Position von Blomdahl, Jaspers, Caudron, Zanetti, Merckx, Kim und Choi übernehmen können?

MARCO ZANETTI - Es ist unmöglich, so etwas vorherzusagen. Es gibt so viele starke Spieler im Alter zwischen 20 und 55 Jahre, die den Wettbewerb extrem interessant machen. Und das, nicht nur im Bezug auf Asien, Europa oder Amerika, sondern auch zwischen den verschiedenen Generationen. Wir werden in Zukunft sehen, was die wirkliche Altersgrenze für einen Topspieler sein wird, wenn das biologische Alter seine Leistungen ohne Zweifel reduzieren wird. Wir haben Vertreter von 10 oder 12 Ländern, die die Spitze erreichen können. Sogar ausgezeichnete Spieler, die jetzt in den 40ern sind, können in 10 Jahren ander Spitze sein. Also, die Liste mit in Frage kommenden Spielern könnte ziemlich lang sein.

TORBJÖRN BLOMDAHL - Meiner Meinung nach Haeng-Jik Kim und der junge Cho. Über andere ist es zu früh eine Prognose zu stellen.

KOZOOM/FB - Letzte Frage. Schaut in Eure Glaskugel und sagt voraus, wo Dreiband in der Welt des Sports in 10 Jahren stehen wird!

MARCO ZANETTI - Ich hoffe sehr, dass Billard an einem besseren Ort steht, damit die junge Generation angezogen wird und das es Kontinuität in den professionellen Wettbewerben gibt. Ich denke, die kommenden 2-3 Jahre sind entscheidend, um die Entwicklungen besser zu beurteilen. Man sollte nicht vergessen, dass das Erreichen eines olympischen Status für alle ein wichtiger Schritt wäre.

TORBJÖRN BLOMDAHL - Wenn wir das Preisgeld so oft verdoppeln, könnten wir in 10 Jahren ein wirklich wichtiger Sport sein. Aber ich habe keine Glaskugel.

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