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Billard Karambol - Dreiband - Survival 3C Masters - Uden (NED)

Carl Verhoeven: Neue Survival Serie - „Billard hat lange genug Pause gemacht.“

Gepostet von am 20. Februar 2021

Carl Verhoeven: Neue Survival Serie - „Billard hat lange genug Pause gemacht.“

SIS Center
Carl Verhoeven in seinem Sportzentrum: Neue Survival Turnierserie für die niederländischen Spieler

UDEN - Das niederländische Billard steht unmittelbar vor einer Serie von Survival-Turnieren, bei denen in drei Wettbewerben und einem Finalturnier in diesem Jahr zwischen 50.000 und 70.000 € Preisgeld verdient werden können. Carl Verhoeven, der Inhaber des SIS Billiards Experience Center, kündigte diese neue Turnierserie gestern an. Die Turniere sind nur für niederländische Billardspieler zugänglich und werden nach den jeweils geltenden Corona-Regeln organisiert. Die erste Voraussetzung ist, dass der KNBB (niederländische Verband) den Organisatoren die Erlaubnis erteilt. Carl Verhoeven ist optimistisch und hofft auf eine gute Zusammenarbeit. „Wir müssen abwarten, ob die Dreiband-Abteilung innerhalb der KNBB am 28. Februar den Teamwettbewerb abbricht oder möglicherweise in zwei Halbzeiten weiterspielt.“

Die Survival-Turnierserie (das aus Südkorea stammende Format mit vier Spielern gleichzeitig auf einem Billard und einem speziellen Punktesystem) ist für 2021 geplant und das erste Turnier wird noch vor dem Masters (25. - 29. April, Berlicum) stattfinden. Je nach den dann gültigen CEB- und UMB-Sportkalender finden die nächsten Turnier im Juni/Juli, September/Oktober und Dezember/Januar statt.

Der Ankündigung des anspruchsvollen Plan von Carl Verhoeven folgt heute ein weiterer Survival Test. Raimond Burgman, Jean van Erp, Raymund Swertz und Weltmeisterin Therese Klompenhouwer treten in diesem Survival gegen einander an. 14:00 Uhr beginnt die Veranstaltung, die LIVE auf Youtube zu sehen ist. Als Test wird ein improvisiertes Punktesystem verwendet. Die regulären Karambolagen zählen wie bei den üblichen Survivals 3 Punkte. Vorbänder zählen doppelt, also 6 Punkte und ein zweiter Vorbänder in Folge sogar 9 Punkte. „Wir wollen experimentieren, aber die koreanische PBA nicht imitieren. Bei unseren Turnieren wollen wir, dass die schwächeren Spieler mehr Chancen haben.“

Die Serie von drei oder vier Survival Turnieren ist interessant, besonders wenn andere Wettbewerbe abgesagt werden. Carl Verhoeven: „Wir haben mehr Möglichkeiten, weil wir kürzlich eines der Topsport-Zentren in den Niederlanden geworden sind. Die sbedeutet, dass wir nicht nur Training und Lehrgänge, sondern mit einer Sondergenehmigung auch Spiele der Liga nach strengen Regeln durchführen können. Wir wollen, wenn wir die Gelegenheit dazu bekommen, das sehr gerne nutzen. Wir wollen dem niederländischen Billard in Krisenzeiten eine Plattform bieten, die uns allen hilft. Ich denke an Turniere mit 64, 96 oder sogar 128 Spielern, nur Holländer, aber mit ein oder zwei Wildcards, zum Beispiel für Eddy Merckx, weil er ein Spieler unserer ersten Mannschaft ist. Das letzte Event, das Finalturnier, wird mit den besten 64 Spielern durchgeführt. Das Budget für die vier Turniere ist fast schon vollständig. Ich schätze, das der Sieger des ersten Turniers 3.000 € bekommt. Beim zweiten Turnier 3.500 € und beim dritten 4.000 €. Beim Finalturnier bekommt der Sieger zwischen 12.000 und 15.000 €, der Zweite 10.000 € und so weiter.“

Derzeit mobilisiert der Billard-Enthusiast mögliche Mitstreiter, die bei der Organisation mithelfen können. „Wir müssen zuerst wissen, wie sich die Krise weiter entwickelt und wie es bei der CEB und der UMB weiter geht. Ich kann mir vorstellen, dass der internationale Kalender wieder schnell in Gang kommt, wenn es bald in der Corona-Krise einen Durchbruch gibt.“

In der Zwischenzeit hat sich Carl Verhoeven mit der Frage an die Mannschaftskapitäne der niederländischen Mannschaften in der Ersten Liga gewandt, wie sie über die Fortsetzung des Teamwettbewerbes denken. „Für den SIS möchte ich den Liga-Wettbewerb stoppen. Ich halte es nicht für sinnvoll, den Rest der Spiele ohne Zuschauer zu spielen. Alles hängt also von der Entscheidung ab, ob die Billardcafes bald wieder öffnen können. Ich werde der Dreiband-Abteilung die Reaktionen der anderen Teamleiter mitteilen. Die Entscheidung der Abteilung wird am 28. Februar getroffen. Erst dann könne wir mit der Vorbereitung der Turniere beginnen.“

Das Turnierformat ist bereits in der Vorbereitung. Zwei Vierergruppen treffen sich an einem Tag. Die beiden Gewinner gehen in die nächste Runde. Die Anzahl der Teilnehmer hängt davon ab, wie viele Personen am Veranstaltungsort zum gleichen Zeitpunkt zugelassen sind.

„Ich gehe davon aus, dass der Verband zusammenarbeiten wird und wir die Erlaubnis bekommen“, ist sich Verhoeven sicher. „Am Ende müssen wir versuchen, uns zusammenzuschließen. Und wenn das Masters gespielt werden darf, dann sollten wir die Veranstaltungen in unserem Zentrum auch organisieren dürfen. Billard hat jetzt lange genug Pause gemacht, wir müssen alles im Rahmen unserer Möglichkeiten tun. Die Duke Challenge war ein gutes Beispiel. Ich möchte nun mit weiteren Veranstaltungen in unserem Top-Sportzentrum fortfahren.“

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